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SignalChef Basic
CAN-digital-Bahn


Der SignalChef Basic


Inhalt:


Modulbeschreibung:

Der SignalChef Basic ist zum Schalten von zwei- oder auch dreibegriffigen Lichtsignalen über Magnetadressen gedacht. Je nach Signalbildart ist auch die Ansteuerung von vielbegriffigen Signalen, wie einem Ausfahrtssignal möglich. Ebenfalls ist es möglich, ein Vorsignal am Mast des Hauptsignals dunkel zu schalten. Der Übergang der Signalbilder erfolgt durch ein weiches Überblenden der LEDs, dessen Verlauf vom Anwender eingestellt werden kann.

Maximal können über die 16 Anschlüsse acht zweibegriffige Lichtsignale angesteuert werden.

Als kleine Zusatzfunktion hat der SignalChef Basic eine Tag-/Nachtumschaltung der Helligkeit über eine neunte Magentadresse bekommen. Stellt man diese bei allen SignalChefs auf die gleiche Adresse ein, dann kann das Steuerungsprogramm zum Beispiel in Abhängigkeit der Modellbahnzeit die Helligkeit der Lichtsignale entsprechend der Tageszeit steuern. Beide Helligkeitswerte können nach Geschmack vom Anwender über die Serviceoberfläche eingestellt werden.

Das Modul benötigt für den Betrieb und für die Versorgung der Lichtsignale keine zusätzliche Spannungsversorgung. Das Modul wird ausschließlich über das Bussystem mit Energie versorgt. Dieses Spannungsversorgungskonzept verringert deutlich den Verdrahtungsaufwand für die Signale.

So steht für die Versorgung der Signale die 12 Volt des Bussystems zur Verfügung. Auch wenn bei vielen Herstellern die Betriebsspannung der Lichtsignale mit 16 Volt angegeben wird, sind die 12 Volt mehr als aussreichend und die Signale leuchten praktisch genauso hell wie mit 16 Volt.

Für den Service auf der Anlage bringt der SignalChef Basic eine weitere Sonderfunktion mit: er meldet, wenn die Betriebsspannung auf dem Bus an diesem Modul während einer Spielzeit für mehr als 1 Sekunde unter 9 Volt gesunken ist.

Anschluss:

Der Anschluss der Signale ist sehr einfach. Dennoch sollten die Verdrahtungsarbeiten nur durchgeführt werden, wenn die kleine LED auf dem Modul nicht leuchtet. Also bei abgeschalteter Betriebsspannung des Bussystems.

Zu beachten ist, dass die Ausgänge des SignalChefs Basic nicht dauerhaft kurzschlussfest sind, sie sind lediglich gegen kurzzeitige Überlastungen geschützt.

Der SignalChef benötigt neben dem Anschluss an den Systembus keine weitere Betriebsspannung.

Anschlussprinzip:

Prinzip des Anschlusses von 16 LEDs eines Signals

Der gemeinsame Plus-Anschluss für alle Signale befindet sich an der zweipoligen Schraubklemme in der Mitte des Moduls. Die Masse der LEDs werden dann an die einzelnen Ausgänge des Moduls angeschlossen.

Beispiel Viessmann Ausfahrtssignal mit Vorsignal:

Anschluss des Viessmann Ausfahrtssignal mit der Nummer 4016

Bei den Viessmann Signalen sind die Kabel mit den Widerständen und den kleinen Farbringen diejenigen Kabel, die an die Anschlüsse für das Signal gehen. Das Kabel mit der Diode und der schwarzen Tülle wird in der Mitte an Plus angeschlossen.


Auch dreibegriffige Signale können mit dem SignalChef Basic geschaltet werden. Zum Beispiel kann auch das Signalbild Hp2 (Langsamfahrt) ohne zusätzlichen Aufwand dargestellt werden. Dabei belegt dann die dritte LED des Signals einen weiteren Anschluss und Magnetadresse. Für Hp2 müssen dann beide Magnetadressen auf grün geschaltet werden. Um diese Anzeige des Signals dann wieder auf rot zurückzunehmen, muss man lediglich bedenken, auch die zweite Magnetadresse dann entsprechend mitzuschalten. Die Tabelle zeigt das Schalten der zwei Magnetadressen. Diese Schaltfolge bieten die meisten Steuerungsprogramme bereits als Standard an und auch die Central Stationen von Märklin unterstützen Abläufe für Signale.

Hp0 (halt)
Hp1 (fahrt)
Hp2 (langsam fahrt)
Magnetadresse 1 rot

Magnetadresse 2 rot

Magnetadresse 1 grün

Magnetadresse 2 rot (bleibt frei)

Magnetadresse 1 grün

Magnetadresse 2 grün

Tabelle der Schaltfolge für ein dreibegriffiges Signal


Soll ein Blocksignal, an dessen Mast sich ein Vorsignal befindet, gesteuert werden, ist dies auch ohne weiteres möglich. Hier muss man dann nur beim Anlegen des Vorsignals in der Serviceoberfläche einmal die Adresse des Hauptsignals eintragen, an dessen Mast es hängt. Geht diese Adresse dann auf rot, erlischt das Vorsignal, das mit der eingetragenen Adresse an einem anderen Anschluss gesteuert wird. Die Steuerung des Vorsignals erfolgt auch, wenn das Signal dunkel ist. Es zeigt also immer die Stellung der Magnetadresse richtig an, sobald es wieder leuchtet.

Einstellungen für ein Einfahrtssignal mit Vorsignal:

Das Signal hat die Adressen 1/2 DCC, das Vorsignal hat die Adressen 5/6 DCC, beide LED-Gruppen werden durch die Magnetadresse DCC 1 rot abgeschaltet.


Möchte man ein Ausfahrtssignal der DB mit dem SignalChef Basic ansteuern, ist dies auch mit einem kleinen Trick ohne zusätzlichen Aufwand möglich. Dazu muss man lediglich das Rangiersignal als Vorsignal betrachten und es entsprechend anlegen. Aber wichtig: Die Anschlüsse für rot und grün für das Hauptsignal müssen beim Anschluss an das Modul vertauscht werden! Denn das Rangiersignal soll ja bei grün erlöschen. Somit nutzt man für das Rangiersignal die Dunkelschaltung der Vorsignale nur gedreht bei grün des Hauptsignals und es erlischt, wenn das Hauptsignal auf Fahrt schaltet. Soll zusätzlich noch die Stellung Hp2 gezeigt werden können, wird die gelbe LED - genauso wie in der Tabelle oben beschrieben - zusätzlich angesteuert, aber eben auch mit rot und grün getauscht.

Einstellungen für ein Einfahrtssignal mit Vorsignal


Mit einem weiteren kleinen Trick kann man sogar ein Vorsignal an dem Mast bei Hp0 dunkel schalten. Dazu legt man für das Ausfahrtssignal eine zweite virtuelle Adresse an, die entgegengesetzt zur ersten Adresse geschaltet wird und trägt diese dann als Adresse für das Vorsignal ein. Schon erlöscht das Vorsignal bei Hp0 und das Sperrsignal bei Hp1/Hp2.

Einstellungen für ein Ausfahrtssignal mit Vorsignal passend zu den gezeigten Einstellungen mit Windigipet.

Zu beachten ist dabei, dass die Magnetadresse 4 zu einer virtuellen Adresse wird, die nur das Dunkelschalten des Vorsignals steuert.

Mit diesen zwei kleinen Tricks kann man sicher auch noch eine Menge andere, auch komplexere Signale mit dem Signalchef Basic ohne zusätzlichen Aufwand ansteuern.


Tipp: Zum Testen und probieren von Einstellungen gibt es eine kleine Serviceplatine mit 16 LEDs, die leicht an die Module angeschlossen werden kann.

Die Platine passt auch an die GBS-Module und kann auch dort zum Testen verwendet werden.


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Bedienung:

Bedient werden kann der SignalChef Basic über die CC-Schnitte per PC oder mit einem Handregler von Märklin. Natürlich kann man auch an einer beliebigen Stelle im System-Bus ein CAN-StellPult oder Gleisbildstellpult verwenden, die Magnetadressen in solchen Systemen steuern können.

Die Bedienung ist selbsterklärend und entspricht dem Vorgehen, wie bei allen bekannten Decodern. Durch Aufrufen der Adresse an einer Zentrale oder einer anderen Bedieneinheit schaltet der SignalChef Basic das angeschlossene Signal.

Adressen:

Voreingestellt sind die acht Ausgangsgruppen des SignalChefs Basic auf die Adressen 1 bis 8 im MM-Format. Jede andere Adresse kann nachträglich in dem SignalChef Basic programmiert oder angelernt werden.

manuelles Einstellen:

Um die Adresseinstellung zu ändern, muss der SignalChef die neue Adresse "lernen", dazu muss lediglich der Taster auf der Platine bis zu acht Mal betätigt werden. Die Anzahl der Betätigungen entspricht dem zu "lernenden" Ausgang. Drückt man 9x die Taste, ist man wieder im normalen Betriebsmodus. Das Signal, das eine neue Adresse zugewiesen bekommen soll, blinkt dann.

Ein Verändern der Magnetadresse für den Tag-/Nachtbetrieb und alle Einstellungen für den Betrieb mit Vorsignalen sind nur mit dem Servicetool möglich.

RESET

Macht der SignalChef Basic einmal überhaupt nicht mehr das, was man möchte, kann man alle bis dahin getätigten Einstellungen zurücksetzen, indem man die Programmiertaste beim Anstecken an den Bus bereits betätigt und für 10 Sekunden gedrückt hält. Dadurch werden die Grundeinstellungen wieder geladen. Dass der Reset ausgeführt wurde, erkennt man daran, dass die LED auf dem Modul aufgehört hat, zu blinken. Nach dem Loslassen der Taste sind dann sofort die ursprünglichen Einstellungen wie im Auslieferungszustand geladen worden.


Der komfortablere Weg zum Einstellen des Moduls ist die Nutzung des Servicetools über eine CC-Schnitte oder CAN-erlesen, was weiter unten beschrieben wird.

Beispiel zum Lernen einer Adresse:

Beim Lernen einer Adresse sollte ein Signal oder die Testplatine mit den LEDs an den Schraubklemmen des SignalChefs angeschlossen sein, damit man sehen kann, welche Ausgangsgruppe bearbeitet wird.

Betätigt man nun zum Beispiel 2x die Taste des SignalChefs, blinkt das Signal an der zweiten Ausgangsgruppe, das sind die Klemmen 3 und 4. Zusätzlich fängt die aktuell zugeordnete Adresse auf den Bedienpulten an zu blinken. Damit zeigt der SignalChef an, dass er nun im CAN-Bus nach einem Schaltbefehl ausschau hält. Dieser Schaltbefehl kann dabei von jedem Bediengerät aus gesendet werden. Die so empfangene Adresse des Schaltbefehls wird dauerhaft für diesen Ausgang abgespeichert. Dabei speichert er nicht nur die Adresse, sondern auch das dazu vereinbarte Datenformat mit ab! Das bedeutet, dass es sogar an einem SignalChef zwei Ausgänge geben kann, die auf die Adresse 1 hören, aber einmal auf die DCC-Adresse 1 und einmal auf die Motorola-Adresse 1. Natürlich gehen auch alle anderen Adresskombinationen an einem SignalChef. Anders ausgedrückt, der SignalChef kann mit jeder beliebigen Art von Adressen im MCAN angesteuert werden.

Hat man vergessen, auf welche Adresse der SignalChef eingestellt ist, kann man dies auch auslesen. Dazu muss man nur nacheinander alle acht Ausgangsgruppen einmal in den Lernmodus versetzen, denn es blinken nicht nur die Anschlüsse mit den Signale, das Modul sendet auch die entsprechenden Stellungsmeldungen der Adresse auf den CAN-Bus. Das bedeutet, dass auch die Anzeige zu dieser Adresse in der Zentrale blinkt.

Natürlich kann man diese Einstellungen aber auch mit dem Servicetool jederzeit auslesen.

Der SignalChef verfügt auch über eine Stellungsrückmeldung, aber diese Information wird nur als Antwort auf einen erkannten Schaltbefehl gesendet und dient lediglich der Steuerung der Anzeigen in den Bediengeräten, hat aber keine Aussage, ob die LED des Signals auch wirklich leuchtet.


Fehlermeldung:

Die LED auf der linken Seite des Moduls leuchtet nach dem Einschalten der Betriebsspannung konstant.


Ein Blinken der LED zeigt eine Störung der Busspannung an.

Störung
Abhilfe
Die Betriebsspannung ist im Laufe der aktuellen Betriebsphase für mehr als 1 Sekunde auf unter 9 Volt eingebrochen. Das Modul läuft weiter, es kann aber zu fehlerhhaftem Verhalten kommen.
zusätzliche Einspeisung


Serviceoberfläche:

Das Tool ist getestet unter Windows 7 und 10 und erfordert mindestens NET 4.5. Es sollte aber auch mit allen dazwischen liegenden Versionen von Windows verwendet werden können. Als Hardwarevoraussetzung ist eine CC-Schnitte 2.1 oder ein CAN-erlesen erforderlich.

Wichtig: Das Tool eignet sich nicht zur Programmierung der SignalChefs mit externer Spannungsversorgung!


Nach dem Start des Tools muss zuerst die Schnittstelle gewählt werden, hinter der sich der CAN-erlesen oder die CC-Schnitte verbirgt.

Nach einem Klick auf "scan", melden sich dann alle SignalChefs beim PC und tragen sich mit ihrer Moduladresse in der Auswahlliste ein. Hat ein Modul noch keine eigene Adresse zugewiesen bekommen, muss dies zuerst erfolgen. Meldet sich ein solches Modul, geht ein Fenster auf und erinnert daran, dass dem Modul noch eine andere Adresse als die "0" gegeben werden muss. Bitte immer nur ein neues Modul zur Zeit an den Bus stecken, damit es maximal ein Modul mit der Adresse 0 melden kann, denn ansonsten werden die Module gleichzeitig verwaltet und erhalten alle am Ende die gleichen Einstellungen. Das gilt auch für den Fall, wenn man eine Moduladresse doppelt vergibt. Bei der Eingabe wird nicht geprüft, ob es bereits ein solches Modul gibt. Die Eingabe einer neuen Adresse muss mit "übernehmen" abgeschlossen werden. Danach muss erneut ein Bus-Scan ausgeführt werden und das Modul meldet sich nun mit der zugewiesenen Adresse.

Wählt man ein Modul aus, werden sofort die aktuellen Einstellungen aus dem Modul ausgelesen.

Jetzt kann man alle Einstellungen per Maus oder Tastatur bearbeiten.

Modul RESET:

Ein Klick auf dieses Feld setzt das aktuell ausgewählte Modul auf die Grundeinstellungen zurück und es muss danach zuerst wieder ein "scan" durchgeführt werden.


Anschluss-Schema:

Hier erhält man ein Beispiel, wie ein Signal an das Modul angeschlossen werden kann.


Ausgang Magnetadresse:

Hier stellt man die gewünschte Magnetadresse und das dazu gehörende Protokoll ein, um die Anschlüsse des Signals zu schalten.


Adresse des Vorsignal-Dunkelschalten:

Hier stellt man die Magnetadresse ein, die das Vorsignal am Mast ausschalten soll.


Tag/Nacht:

Hier stellt man die gewünschte Magnetadresse zum Umschalten der Helligkeit ein.

Mit dem Wert "Helligkeit Tag" kann man gleichzeitig auch die maximale Helligkeit der Signale einstellen, auch wenn man die Tag-/Nacht-Umschaltung nicht nutzen will.


Überblenden:

Hier stellt man die gewünschte Zeit ein, die das Auf- und Abblenden der LEDs steuert. Es muss dabei beachtet werden, dass auch die gewählte Helligkeit einen Einfluss auf das Überblenden hat.

Dunkle Einstellungen dimmen schneller aus als helle.


Spielstand im Modul speichern:

Wählt man diese Option aus, wird nach dem Wiedereinschalten der letzte Spielstand der Signalbilder geladen.

Speichern:

Mit einem Klick auf diese Schaltfläche überträgt man die getätigten Einstellungen in das Modul und sie stehen dort sofort für den Betrieb bereit. Das Modul muss nicht neu gestartet werden.

Mit einem erneuten Aufrufen des Moduls kann man kontrollieren, ob die Daten korrekt geschrieben wurden.


Das Tool ist kostenlos und kann in dem Downloadbereich der Homepage heruntergeladen werden.


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Technische Daten:


Busseite:
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Betriebsspannung am Bussystem 9 bis 12 Volt DC
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Stromaufnahme am Bussystem bei 12 Volt
min.15 mA, abhängig von den Signalen
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Digitalsystem / CAN-Protokoll MM - DCC - mfx / MCAN-Bus
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Anlagenseite:
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Anzahl acht zwei-begriffige Signale
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max. Schaltleistung je Kanal 12 Volt DC max. 50 mA
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Abmessungen Gehäuse L x B x H 100 mm x 90 mm x 35 mm
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Software Versionen:
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aktueller Stand

Version 2.4

integration ZCAN

Juli 2020
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Version 2.2

erste Veröffentlichung

Juni 2020
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Technische Änderungen und Irrtum vorbehalten.

© letzte Änderung Juli 2020 by CAN-digital-Bahn

Copyright 2010 by Sven "DJeaY" Schapmann