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CC-Schnitte
eine große Baustelle



Die CAN-Control-Schnitte

Diese Seite beschreibt die allererste Version der CC-Schnitte und ist für die aktuelle CC-Schnitte 2.1 nicht mehr gültig.





Die CC-Schnitte ist ein USB-Interface, das die Mobile Station 2 der Firma Märklin/Trix mit der dazu gehörenden Gleisbox um einen PC-Anschluss erweitert.

Mit Hilfe der CC-Schnitte können die kleinen Geräte aus den Startpackungen ohne großen Aufwand an einen PC angeschlossen werden. Es besteht so die Möglichkeit, zur Zeit bis zu 256 Weichen aber auch bis zu 256! Lokomotiven mit einer Gleisbox zu fahren. Gleichzeitig bietet die CC-Schnitte aber auch zusätzlich noch die Möglichkeit, bis zu 496 Rückmeldungen an den PC zu übertragen, so dass für kleine Anlagen kein weiteres Interface für diese Meldungen erforderlich ist!

Für Rückmeldungen stehen folgende Module zur Verfügung:


für die 3-LeiterBahner der GleisReporter

mit Optoplatine


GleisReporter

für die 2-LeiterBahner der StromSniffer


StromSniffer


Die CC-Schnitte ist mit vielen Softwareprogrammen kompatibel.

Sie lehnt sich an das bekannte XpressNet-Protokoll der Firma Lenz an.

Getestet ist die CC-Schnitte dabei mit iTrain und Windigipet. In einer kommenden Version wird auch die Software "ModellStellwerk" die CC-Schnitte unterstützen.

Eigentlich sollte es auch mit jeder anderen Software funktionieren, die das Lenz LF101-Interface kennt. Die CC-Schnitte unterstützt allerdings nicht das Programmieren von Fahrzeugen.

Ein einfacher Systemaufbau könnte dabei dann so aussehen. Wer keine mfx-Fahrzeuge verwalten will, kann sogar noch auf die Mobile Station 2 verzichten.





Möchte man eine weitere Mobile Station 2 nutzen und auch Rückmelden, können diese Module, wie auch alle anderen Module des CAN-digital-Bahn-Projektes, an beliebigen Stellen an den Systembus über SternPunkte angeschlossen werden.




Eine erste Beschreibung der CC-Schnitte erfolgte im Modellbahn Kurier 34, den Artikel findet man hier, seitdem haben sich aber doch ein paar Dinge geändert.

Was mit der CC-Schnitte in komplexen Systemen mit den Modulen des CAN-digital-Bahn-Projektes alles möglich wird, wird ab hier genauer beschrieben.


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Der Anschluss der CC-Schnitte:

Die USB-Seite:

Es wird lediglich ein USB-Kabel für den Computeranschluss benötigt. Für den Berieb muss dann noch ein Treiber installiert werden.



Den Treiber findet man hier:

http://www.ftdichip.com/Drivers/VCP.htm



Ist der Treiber installiert, findet man in der Systemsteuerung einen „USB Serial Port (COMxx)“
Die so entstandende serielle Schnittstelle muss dann immer mit der dahinter stehenden Nummer in der verwendeten Steuerungssoftware als COM-Port eingetragen werden.


Getestet wurde die CC-Schnitte mit diesem Treiber bis jetzt unter Windows XP und VISTA, sowie Windows 7.

Mit allen Betriebssystemen hat es problemlos funktioniert.

Die CAN-Seite:

Der Anschluss ist genauso einfach, hier wird nur ein Netzwerkkabel benötigt. Mit diesem muss eine Verbindung zum Systembus hergestellt werden. Wo im Bus die CC-Schnitte angesteckt wird, ist dabei völlig egal. Einzige Voraussetzung ist: es muss sich irgendwo im Systembus ein StartPunkt befinden, von dem aus die CC-Schnitte mit Spannung versorgt wird.

Weitere Details zum StartPunkt findet man hier.

Schon ist die CC-Schnitte angeschlossen und betriebsbereit.

Es sei noch der kleine Hinweis erlaubt, dass ohne eine Spannungsversorgung aus dem System-Bus keine Verbindung mit der CC-Schnitte hergestellt werden kann, auch wenn der Serial Port bereits aktiv ist! Die CC-Schnitte benötigt für den Betrieb aus beiden Anschlusskabeln eine Betriebsspannung, da in der CC-Schnitte zum Schutz eine galvanische Trennung eingebaut ist!


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Der Anschluss der Gleisbox:


Der Anschluss der Gleisbox an das System ist auch schnell mit einem passenden Kabel hergestellt. Diese Kabel kann man sich auf verschiedenen Wegen selber machen.

Passende 10polige Stecker kann man bei mir bekommen. Alternativ kann man aber auch eine alte Mobile Station1 um ihr Kabel erleichtern oder bestellt sich dieses Kabel als Ersatzteil bei Märklin mit der Nummer 105680. An diesem Kabel kann man sich dann einen RJ45-Stecker montieren, um es sich dabei einfach zu machen, gibt es Stecker, die nicht gequetscht werden müssen. Sie nennen sich "feldkonfektionierbare" RJ45-Stecker und sind bei den bekannten Quellen erhältlich.



Natürlich muss die Gleisbox für den Betrieb durch das Steckernetzteil oder einen Trafo mit Spannung versorgt werden. Die zweite Anschlussbuchse kann weiter für ein Bediengerät genutzt werden.



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Die LEDs:


Nachdem die Schnittstellen auf vielfachen Wunsch ein Gehäuse bekommen haben, ist das mit den Leuchtdioden etwas schwerer geworden und es gibt nur noch zwei davon. Sie finden sich in der Anschluss-Buchse auf der CAN-Bus-Seite.



Sie helfen aber nach wie vor bei einer möglichen Fehlersuche.

die gelbe LED:

sie zeigt den Datenempfang vom PC an und leuchtet für die Zeit, wo die CC-Schnitte Daten vom PC erkannt hat und diese verarbeitet. um die dazu gehörenden Telegramme auf dem CAN-Bus zu versenden.

Sie sollte immer dann kurz blinken, wenn zum Beispiel ein Schalt- oder Fahrbefehl vom PC eingegangen ist.

die grüne LED:

sie zeigt den Datenempfang aus dem CAN-Bus an und leuchtet für die Zeit, wo die CC-Schnitte Daten aus dem CAN-Bus erkannt hat und diese verarbeitet, um die dazu gehörenden Meldungen an den PC zu versenden.

Sie sollte immer dann kurz blinken, wenn zum Beispiel eine Rückmeldung von der Anlage her eingegangen ist.



Auswahl der Digitalformate:

Nachdem sich die softwaretechnische Aufteilung des Adressraumes in drei Bereiche, wie er in dem Artikel im Modellbahn Kurier 34 beschrieben wurde, nicht bewährt hat, habe ich hier etwas geändert.

Das gewünschte Datenformat für die Weichen und Lokomotiven kann nun nur durch zwei Lötpads bestimmt werden. Dadurch ist aber nun kein Mischbetrieb von DCC und MM2 mehr möglich. Diese Funktion gibt es aber weiterhin auf Wunsch.

Codierung:

.

Um Lokomotiven in DCC ansprechen zu können, muss das Lötpad mit dem "L" wie "Loks" offen bleiben. Dann kann man mit den Adressen 1 bis 255 Lokomotiven mit DCC-Fahrbefehlen und mit 126 Fahrstufen ansprechen.

Ist das Lötpad geschlossen, werden für die Adressen 1 bis 255 Fahrbefehle im MM2-Format von der Gleisbox erzeugt.

Um Weichen in DCC ansprechen zu können, muss das Lötpad mit dem "W" wie "Weichen" offen bleiben. Dann kann man mit den Adressen 1 bis 255 Weichen mit DCC-Befehlen ansprechen.

Ist das Lötpad geschlossen, werden für die Adressen 1 bis 255 Schaltbefehle im MM-Format von der Gleisbox erzeugt.


Das linke Lötpad ist zur Zeit noch ohne Funktion und muss nich beachtet werden.


Um mfx-Lokomotiven ansprechen zu können, muss man die eigentliche mfx-Adresse, die dem Fahrzeug zugeteilt worden ist, kennen, was bei der kleinen Mobile,Station 2 nicht schwer ist. Sie kann nur bis zu 11 Lokomotiven verwalten. Die erste aufgegleiste mfx-Lok bekommt immer die Adresse 1, für jede weitere Lok muss man um "eins" weiter zählen. Um den Zähler zurück zu setzen, muss man einmal die Werkseinstellungen laden.

Der mfx-Bereich fängt weiter, wie in dem Artikel beschrieben, mit der DCC-Adresse 700 an. Das bedeutet, dass man, um die erste mfx-Lok fahren zu können, die Adresse 701 als DCC-Adresse angeben muss. Das ist alles. Der mfx-Bereich geht dann bis 799.


Wer einen BlockMonitor-mfx hat, bekommt die einzugebende Adresse im Display direkt angezeigt.



Einstellungen für die Software:


Um nun mit einer Steuerungssoftware vom PC aus die CC-Schnitte zu erreichen, müssen ein paar Einstellungen in jedem Programm gemacht werden. Diese Einstellungen möchte ich einmal an dem Beispiel von WDP vorstellen.

Auswahl der CC-Schnitte in den Systemeinstellungen von WDP:

Zubeachten ist, dass die Baudrate auf 19200 steht, denn nur damit kann man die CC-Schnitte erreichen. Alle anderen Einstellungen führen hier nicht zum Erfolg. Als COM-Port muss die Schnittstelle ausgewählt werden, die der Treiber für die CC-Schnitte erzeugt hat.


Anlegen von Lokomotiven in WDP:

Zubeachten ist, dass für alle Lokomotiven immer als Decodertyp ein "DCC (128)" ausgewählt wird. Die Umrechnung zu dem richtigen Datenformat erfolgt dazu erst in der CC-Schnitte. Dies ist leider nötig, da das Lenzprotokoll nur DCC als Datenformat kennt. Weniger als 128 Fahrstufen dürfen es nicht sein, denn das kennt die CC-Schnitte zur Zeit noch nicht.


Anlegen von Magnetartikeln in WDP:

Zubeachten ist hier eigentlich nichts. Es muss natürlich nur der Weiche die Zentrale zugewiesen werden und bei der Verwendung von WeichenChefs im System kann man die "Lenz-Weichenrückmeldung" aktivieren und hat automatisch eine Stellungsüberwachung der Weichen.


Die CC-Schnitte im komplexen Aufbau:


CAN-digital-Bahn

Da die CC-Schnitte nicht nur als Interface für die kleine Gleisbox gedacht ist, kann man mit ihr natürlich noch einiges mehr machen.

Das möchte ich hier nach und nach näher vorstellen. Einsteiger sollten sich, auch wenn es teilweise sicher sehr technisch wird, nicht davon abhalten lassen, dies auch einmal zu lesen. So kann man sehen, was so eine kleine Kiste alles mit der Modellbahn machen kann...

Ein sehr wichtiger Punkt ist, dass die Daten praktisch zeitgleich an allen Modulen anliegen. So ist es auch ohne weiteres möglich, mehr als eine CC-Schnitte in einem Systemaufbau zu betreiben.

Bei größeren Clubanlagen ist es zum Beispiel möglich, eine Anlage mit unterschiedlichen Steuerungssoftwaren zu betreiben! Man muss sich einzig darauf verständigen, welcher der Leitrechner für den Automatikbetrieb ist.

Was also an einem PC, auf dem iTrain läuft, geschaltet oder gefahren und in den CAN-Bus übertragen wird, kann auch ein PC sehen, auf dem abweichend Win-Digipet läuft. Letzterer zeigt die Geschwindigkeit genauso an, als wenn ein Fahrbefehl an der CentralStation ausgeführt wurde. Dies gilt für den gesamten Datenaustausch.

Dadurch wird Win-Digipet praktisch bedingt "netzwerkfähig", man sieht zwar nur auf dem Leitrechner die per Automatik gestellten Fahrstrassen, aber ich kann einen zweiten Rechner an das BW als Bedienpult stellen, denn alles, was ich dort ausführe, erfährt auch der Leitrechner und lässt dies in die Fahrstrassengestaltung mit einfließen.

Wo das ganze hier noch hinführen wird, kann ich noch nicht sagen, aber sicher ist hier noch nicht der letzte Stand der Entwicklung erreicht.

Dieses "Vernetzen" ist auch in Kombination mit der ersten CC-Schnitte möglich, so können bedingt auch Programme, die die CC-Schnitte nicht unterstützen, mit anderen vernetzt werden. Allerdings sieht man hier nur das Schalten der Weichen, dies gilt zum Beispiel für Railware.

Natürlich geht dies auch in Kombination mit der CS2 als zweites Interface.

Mehr über weitere Entwicklungen folgt an dieser Stelle zu gegebener Zeit.



Copyright 2010 by Sven "DJeaY" Schapmann