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System und Modulübersicht
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Gleisbildstellpult Zubehör alle Module

Schalten, Melden und Fahren über ein Interface
Erweitert die Gleisbox um einen Computeranschluss
Eine Mobile Station oder Gleisbox muss für das Schalten
und Melden nicht im System vorhanden sein!


Schaltdecoder

Rückmeldedecoder

Gleisbildstellpult

Bediengeräte

Zubehör
[ Stecker ]

Historisches


CC-Schnitte 2.0
eine große Baustelle



Die CAN-Control-Schnitte 2.0





Die CC-Schnitte 2.0 ist die Weiterentwicklung der im Jahre 2010 im Modellbahn Kurier vorgestellten ersten CC-Schnitte.

Die zwei wichtigsten Änderungen zur ersten Version sind die Einführung eines eigenen Übertragungsprotokolls, welches so ausgelegt ist, dass auch alle zukünftigen Entwicklungen des CAN-digital-Bahn-Projektes oder von Märklin bereits jetzt unterstützt werden können. Damit einher ging auch eine große Erhöhung der Übertragungsgeschwindigkeit zum PC, so ist die Baudrate von 19200 auf 500000 angehoben worden.

Angeregt wurde die Entwicklung der neuen CC-Schnitte durch den Programmierer der Steuerungssoftware iTrain ,

denn sein Wunsch war es, wenn schon eine Anbindung der Gleisbox an den Computer, dann auch eine die einer Software alle Möglichkeiten bietet. So haben wir diese Aufgabe gemeinsam gelöst und mit iTrain hat man nun den gleichen Funktionsumfang an der Gleisbox, als wenn man seine Anlage mit einer CS2 und iTrain betreiben würde! Ja, iTrain unterstützt auch die automatische Anmeldung von Lokomotiven mit entsprechenden Decodern. Natürlich werden auch alle weiteren speziellen Funktionen der CAN-digital-Bahn-Module unterstützt und es wird kein zusätzliches Interface für Rückmeldungen benötigt.

Dem Projekt haben sich dann noch zwei weitere Softwareanbieter angeschlossen.

Auch Win-Digipet und Modellstellwerk unterstützen die neue CC-Schnitte 2.0, sowie die weiteren CAN-digital-Bahn-Module mit ihren besonderen Funktionen, auch hier ist kein weiteres Interface für die Rückmeldung erforderlich. Weitere Details kann man in der jeweiligen Beschreibung zu der Software nachlesen.

Sollen Rückmeldeaufgaben erfüllt werden, stehen für alle drei Steuerungsprogramme folgende Module zur Zeit zur Verfügung:


für die 3-LeiterBahner der GleisReporter deLuxe


GleisReporter

für allgemeine Schaltaufgaben der GleisReporter CS2


GleisReporter

für die 2-LeiterBahner der StromSniffer CS2


StromSniffer

Eine Anpassung des ModulBoosters als Rückmeldemodul an die Welt der CC-Schnitte 2.0 wird folgen, bedarf aber aufgrund des nicht unerheblichen Aufwandes noch etwas Zeit. Ein Betrieb als Booster ist natürlich bereits uneingeschränkt möglich, auch das An- und Ausschalten des Boosters geht bereits über die Schnittstelle, lediglich die Rückmeldeinformationen sprechen nur die Sprache der PC-Schnitte.

Der einfachste Systemaufbau sieht dann so aus.




Möchte man eine weitere Mobile Station 2 nutzen und auch Rückmelden, können diese Module, wie auch alle anderen Module des CAN-digital-Bahn-Projektes, an beliebigen Stellen an den Systembus über SternPunkte angeschlossen werden.



Natürlich kann man auch jeden anderen Schaltdecoder der bekannten Hersteller an das System anschließen, dieser Decoder darf dann nur nicht an den CAN-Bus, sondern muss an den Ausgang der Gleisbox angeschlossen werden. Die Gleisbox kann das DCC- oder Motorola-Format zum Schalten erzeugen, so ist auch ein Mischbetrieb mit CAN-Schaltmodulen oder herkömmlichen Decodern möglich. Bei einem Betrieb per PC gibt es auch keine Einschränkung hinsichtlich entweder DCC- oder MM-Formats, es können beide Gleisformat-Signale durch den PC jederzeit ausgelöst werden! Die Einstellung an der MS2 gilt nur für diese und nicht für den Systemaufbau.


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Der Anschluss der CC-Schnitte:

Die USB-Seite:

Es wird lediglich ein USB-Kabel für den Computeranschluss benötigt. Für den Berieb muss dann noch ein Treiber installiert werden.


Den Treiber findet man hier:

http://www.ftdichip.com/Drivers/VCP.htm


Ist der Treiber installiert, findet man in der Systemsteuerung einen „USB Serial Port (COMxx)“
Die so entstandende serielle Schnittstelle muss dann immer mit der dahinter stehenden Nummer in der verwendeten Steuerungssoftware als COM-Port eingetragen werden.


Getestet wurde die CC-Schnitte unter Windows XP und VISTA, Windows 7 sowie Linux und auch mit dem Apfel kann sie betrieben werden.

Mit allen Betriebssystemen hat es problemlos funktioniert.


Die CAN-Seite:

Der Anschluss ist genauso einfach, hier wird nur ein Netzwerkkabel benötigt. Mit diesem muss eine Verbindung zum Systembus hergestellt werden. Wo im Bus die CC-Schnitte angesteckt wird, ist dabei völlig egal. Einzige Voraussetzung ist: es muss sich irgendwo im Systembus ein StartPunkt befinden, von dem aus die CC-Schnitte mit Spannung versorgt wird.

Weitere Details zum StartPunkt findet man hier.

Schon ist die CC-Schnitte angeschlossen und betriebsbereit.


Hinweis:

Ohne eine Spannungsversorgung aus dem System-Bus kann keine Verbindung mit der CC-Schnitte hergestellt werden, auch wenn der Serial Port bereits im PC aktiv ist! Die CC-Schnitte benötigt für den Betrieb aus beiden Anschlusskabeln eine Betriebsspannung, da in der CC-Schnitte zum Schutz der Modellbahn eine galvanische Trennung eingebaut ist!

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Der Anschluss der Gleisbox:


Der Anschluss der Gleisbox an das System ist auch schnell mit einem passenden Kabel hergestellt. Diese Kabel kann man sich auf verschiedenen Wegen selber machen.

Passende 10polige Stecker kann man bei mir bekommen. Alternativ kann man aber auch eine alte Mobile Station 1 um ihr Kabel erleichtern oder bestellt sich dieses Kabel als Ersatzteil bei Märklin mit der Nummer 105680. An diesem Kabel kann man sich dann einen RJ45-Stecker montieren, um es sich dabei einfach zu machen, gibt es Stecker, die nicht gequetscht werden müssen. Sie nennen sich "feldkonfektionierbare" RJ45-Stecker und sind bei den bekannten Quellen erhältlich.



Natürlich muss die Gleisbox für den Betrieb durch das Steckernetzteil oder einen Trafo mit Spannung versorgt werden. Die zweite Anschlussbuchse kann weiter für ein Bediengerät genutzt werden.



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Die LEDs:


Auch die neue CC-Schnitte 2.0 kommt nun im Gehäuse daher, aber auch sie hat zwei LEDs in der Buchse auf der CAN-Busseite.



Sie sollen bei einer möglichen Fehlersuche helfen und können verschiedene Betriebssituationen anzeigen.

die gelbe LED:

sie zeigt den Datenempfang vom PC an und leuchtet für die Zeit, wo die CC-Schnitte Daten vom PC einsammelt.

Sie sollte immer dann kurz aufblinken, wenn zum Beispiel ein Schalt- oder Fahrbefehl vom PC zur Anlage gesendet wird.

die grüne LED:

sie zeigt den Datenempfang aus dem CAN-Bus an und leuchtet für die Zeit, wo die CC-Schnitte diese Daten weiter an den PC überträgt.

Sie sollte immer dann kurz blinken, wenn zum Beispiel eine Rückmeldung von der Anlage zum PC übertragen wird.



Auswahl der Digitalformate:


Diese Auswahl ist auch dem neuen Datenprotokoll zum Opfer gefallen. Es können nun immer alle! Datenformate per CAN-Telegram durch die CC-Schnitte an der Gleisbox angefordert werden. Es ist so ein uneingeschränkter Mischbetrieb mit dem PC jederzeit möglich.



Einstellungen für die Software:


Um die CC-Schnitte vom PC zu erreichen, müssen ein paar Einstellungen in jedem Programm gemacht werden. Diese Einstellungen sind bei allen Programmen minimal. Es muss lediglich der Port, an dem das Programm die CC-Schnitte findet, angegeben werden. Weitere Einstellungen sind nicht nötig.

Auswahl der CC-Schnitte in den Systemeinstellungen von iTrain:



Auswahl der CC-Schnitte in den Systemeinstellungen von Win-Digipet:



Hier kann noch zusätzlich gewält werden, ob eine Synchronisation der Anzeigen zwischen PC und Fahrreglern erfolgen soll.


Auswahl der CC-Schnitte in den Systemeinstellungen von ModellStellwerk:




weitere Details:



Details zu iTrain:


Bei einem Betrieb mit der Mobile Station 2 an der Gleisbox, kann es zu Problemen bei der automatischen Anmeldung von Lokomotien kommen. Dies wird mit einem der folgenden Updates behoben.

Eine Gleisbox muss im Systemaufbau nicht vorhanden sein, die CC-Schnitte kann auch nur mit CAN-digital-Bahn-Modulen alleine genutzt werden.


Details zu ModellStellwerk:


Es werden alle Typen von CAN-Rückmeldern durch Modellstellwerk unterstützt. Hier ist auch ein Betrieb des ModulBoosters bereits als Rückmeldeeinheit möglich.

Eine Gleisbox muss im Systemaufbau nicht vorhanden sein, die CC-Schnitte kann auch nur mit CAN-digital-Bahn-Modulen alleine genutzt werden.


Details zu Win-Digipet:


Der Betrieb der CC-Schnitte an Win-Digipet erfordert zwingend eine Gleisbox im Systemaufbau.

Es werden nur CAN-Rückmelder unterstützt, die zur CS2 kompatibel sind.

Bei den Einstellungen zu den Magnetartikeln kann bei Weichen gezielt als Decoder der WeichenChef ausgewählt werden, so dass Fahrstraßen erst nach Bestätigung der Schaltrichtung durch das CAN-Modul freigegeben werden. Dazu ist lediglich der Radioknopf in der Stellungsüberwachung zu setzen.


Details zum Schnittstellenprotokoll:

Die Grundlage für die Definition ist das Märklin Kommunikationsprotokoll betreffend den Gleisformat-Prozessor und CAN, welches die CentralStation 2 über Ethernet an einen PC überträgt. Dieses Dokument findet man hier auf der Homepage von Märklin.

Die CC-Schnitte 2.0 verhält sich dabei fast nicht anders, als das Interface in der CS2, es werden hier nun lediglich die Daten an einen COM-Port übertragen.

Auch die CC-Schnitte 2.0 erwartet von dem PC immer 13 Datenbytes, die ein zu sendendes CAN-Telegramm komplett beschreiben. Werden weniger, als 13 Byte gesendet, bricht die CC-Schnitte nach einer sehr kurzen Wartezeit den Telegrammempfang ab und wartet auf ein neues, das aus 13 Bytes besteht.

Anders, als in der Märklindefinition, ist der Inhalt der nicht benötigten Datenbytes für Data 1 bis Data 8 egal, denn die Daten werden bei der Erstellung des Telegramms eh verworfen. Allerdings müssen die Bytes gesendet werden, denn so entspricht der Datenverkehr dem der CS2 auf dem Netzwerk.

Für den Weg vom CAN zum PC gilt das gleiche, auch hier werden immer 13 Bytes an den PC gesendet. Nicht empfangene Daten (Data 1 bis Data 8) haben den Inhalt der letzten Übertragung, und werden nicht extra gelöscht.

An einigen Stellen wurde aber begonnen, die Definition zu erweitern und neue Festlegungen zu treffen, die über die Märklinbeschreibung hinausgehen. Zur Zeit betrifft dies allerdings nur den WeichenChef, hier wurde der Schaltbefehl eines Magnetartikels um eine Fehlermeldung und die zwei eindeutigen Endlagenmeldungen erweitert.

Sicher ist aber, dass es weitere CAN-digital-Bahn spezifische Erweiterungen geben wird, da einige Ideen, die bereits in der Entwicklung sind, nicht mit der Datenbeschreibung auskommen werden. Diese Punkte werden dann gesondert, wie z.B. beim WeichenChef, in der Modulbeschreibung vorgestellt.


Die CC-Schnitte in komplexen Aufbauten:


CAN-digital-Bahn

Da die CC-Schnitte nicht nur als Interface für die kleine Gleisbox gedacht ist, kann man mit ihr natürlich noch einiges mehr machen.

Das möchte ich hier nach und nach näher vorstellen. Einsteiger sollten sich, auch wenn es teilweise sicher sehr technisch wird, nicht davon abhalten lassen, dies auch einmal zu lesen. So kann man sehen, was so eine kleine Kiste alles mit der Modellbahn machen kann...

Ein sehr wichtiger Punkt ist, dass die Daten praktisch zeitgleich an allen Modulen anliegen. So ist es auch ohne weiteres möglich, mehr als eine CC-Schnitte in einem Systemaufbau zu betreiben.

Bei größeren Clubanlagen ist es zum Beispiel möglich, eine Anlage mit unterschiedlichen Steuerungssoftwaren zu betreiben! Man muss sich einzig darauf verständigen, welcher der Leitrechner für den Automatikbetrieb ist.

Was also an einem PC, auf dem iTrain läuft, geschaltet oder gefahren und in den CAN-Bus übertragen wird, kann auch ein PC sehen, auf dem abweichend Win-Digipet läuft. Letzterer zeigt die Geschwindigkeit genauso an, als wenn ein Fahrbefehl an der CentralStation ausgeführt wurde. Dies gilt für den gesamten Datenaustausch.

Dadurch wird Win-Digipet praktisch bedingt "netzwerkfähig", man sieht zwar nur auf dem Leitrechner die per Automatik gestellten Fahrstrassen, aber ich kann einen zweiten Rechner an das BW als Bedienpult stellen, denn alles, was ich dort ausführe, erfährt auch der Leitrechner und lässt dies in die Fahrstrassengestaltung mit einfließen.

Wo das ganze hier noch hinführen wird, kann ich noch nicht sagen, aber sicher ist hier noch nicht der letzte Stand der Entwicklung erreicht.

Dieses "Vernetzen" ist auch in Kombination mit der ersten CC-Schnitte möglich, so können bedingt auch Programme, die die CC-Schnitte nicht unterstützen, mit anderen vernetzt werden. Allerdings sieht man hier nur das Schalten der Weichen, dies gilt zum Beispiel für Railware.

Natürlich geht dies auch in Kombination mit der CS2 als zweites Interface.

Mehr über weitere Entwicklungen folgt an dieser Stelle zu gegebener Zeit.



Copyright 2010 by Sven "DJeaY" Schapmann